Black Opal, 37 CFK Stäbe. fliegt ohne Waage

Der Black Opal ist auch wieder so eine Spezialität in meiner Sammlung. Gebaut wurde er Anfang der 90’er Jahre von Ingo Krüger aus dem Drachentraumland in Berlin. Es gab eine kleine Auflage von wenigen Exemplaren mit weißen und schwarzen Kern. Wie viele davon bis heute überdauert haben ist nicht bekannt. Meiner zeigt inzwischen auch Verschleiß Erscheinungen und wird nicht mehr oft aufgebaut. Das Garn löst sich auf und das Tuch hat Farbverlust.

Der Drachen wird ohne Waage geflogen. Damit er stabil am Himmel bleibt sollten es schon 3bft sein aber ich habe ihn auf Rømø schon bei 6 bft geflogen. Er passt sich gut dem Wind an und man staunt nicht schlecht wenn man merkt was der ziehen kann.

Der Stern hat einen Durchmesser von gut 2m und ist ca 1,6 tief. Er hat 12 Strahlen und daraus ergeben sich insgesamt 37 CFK Stäbe, die für diesen Drachen nötig sind. 13 Stäbe sind fest verbaut, 24 Stäbe muss man zum Aufbau stecken. Das kann bei viel Wind echt zur Aufgabe werden und man muss aufpassen das einem dabei nichts bricht. Erst wenn alles steckt ist die Gefahr vorbei.

Vom Black Opal gibt es einen Pin und eine Telefonkarte, die ich beide besitze.

Beim stöbern bin ich auf der Webseite von Carol Thompson auf folgenden Text gestoßen:

This beautiful 12 point triple star box kite was built and is being flown by Bill Goble of Portland, Oregon. The original design is by Edmund Foskett of England and has been enlarged upon by Bill Goble. The intricacies of design and colorful patterns make this kite a fascinating addition to the sky.

Er befindet sich auf dem Titelbild der DCB Vereinszeitung „Fang den Wind“ Nummer 24 aus dem Jahr 1992.